Macht der Töne

Was macht die Musik mit uns Menschen ?

Melodien gehen  -ohne Umwege über den den Verstand- durch das Ohr in die Hirnareale, die sich auch von Drogen stimulieren lassen. Sie geht direkt dahin, wo die Gefühle entstehen.  Musik ist eine Droge ?  Ja, eindeutig. Musik ist eine Droge.

Babys lassen sich beruhigen durch bestimmte Töne und  Frequenzen, Autofahrer fahren schneller beim Hören von Hardrock, Schmerzen können sich bei Klassik verringern, die Laune hebt sich , wenn man die Lieblingsmusik anmacht und ein trauriger Mensch läßt sich durch  dunkle, traurige Musik noch weiter nach unten gleiten.

durch Musik lassen sich schnell starke Gefühle abrufen. Wenn jemand eine Melodie besonders schön findet, dann bekommt er Gänsehaut, während er dies hört.  Das ist ja fast wie Sex. Ist Musik  mit Sex vergleichbar ? Ja! Musik ist Sex!

  • Musik  berührt uns ganz tief im Inneren.
  • Musik, die uns so tief berührt, aktiviert dieselben Hirn-Areale, die für Belohnung zuständig sind, ähnlich wie bei Schokolade, Sex oder Drogen.
  • Musik speichert Erinnerungen und die dazugehörigen Gefühle in das Langzeitgedächtnis ab. Diese ganz persönlichen Erinnerungen sind fest mit der Melodie verknüpft.
  • Musik kann uns motivieren und sogar zu Höchstleistungen treiben
  •  Das gleiche Stück  liefert  Jahre später genau das damalige Gefühl sofort wieder, was wir mit damit verbinden.
  • Musik hilft  beim Lernen.   Kinder können besser lernen , wenn sie Musik dabei hören.  am besten geht dies mit  Instrumentalmusik.  Inhalte gelangen so nachhaltiger in das Langzeitgedächtnis.

Melodien und Rhythmen können uns in ihren Bann ziehen.  Das Erstaunliche dabei ist, das  es so unterschiedliche Musik gibt.  Nehmen wir zum einen eine Operette von Mozart und auf der anderen Seite  Rammstein. Beide Musikrichtungen   haben ihre Liebhaber. Fans gelangen bei Livekonzerten manchmal regelrecht in Trance.

Gefühlvolle Liebesszenen in Filmen werden erst so richtig mitreißend, durch die passende Untermalung mit der Filmmusik und sind dann oft unvergessen ( s. Titanic)

Es gibt nur wenige Dinge auf der Welt, die uns emotional so stark bewegen können, wie Musik und wenn wir sogar noch Musik selbst machen, dann kann das umso stärker empfunden werden. Wir identifizieren uns mit der Musik, die wir machen oder hören.

Musik  fordert zum Bewegen auf , zum Tanz, zum Lachen, zum Weinen , zum Nachdenken, zu so vielem . Jeder sollte seine Musik haben , nicht nur Radio hören, sondern sich auch aktiv für Musik interessieren und sie bewusst  hören!

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3 Gedanken zu “Macht der Töne

  1. Das Gehirn speichert Ereignisse besonders gut ab, wenn man besondere Gefühle dabei hatte. Deshalb fällt es Schülern oftmals leichter sich etwas zu merken, wenn das Thema ihnen Spaß macht.

    • ja, das ist auch später nicht anders, Themen, die man lernen will, sollte man immer mit speziellen Situationen verbinden.
      .
      Aber ein Phänomen bleibt für mich, dass man als Schüler fast jede Musik nebenbei hören kann, ohne sich abgelenkt zu fühlen, Jugendliche hören den schlimmsten Gangster-Rap und lernen dabei Mathe und ich muss beim Einparken schon das Radio leiser drehen 😉

    • Bei Gefühlen am besten, stimmt, aber auch generell, wenn BEIM Lernen etwas passiert. Meine Erfahrung ist, dass es hilft besondere Musik dabei zu hören oder etwas Ungewöhnliches zu tun, riechen, schmecken, Nebengeräusche usw, selbst ungewöhnliche Räume. Ist leider selten, dass Schülern bestanz so richtig Spaß macht, wenn es um Schulkethemen gibt

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