Es gibt ein neues Video eines sehr engagierten bekannten Bremer Wissenschaftler,dass mich emotional sehr berührt hat und aufzeigt, warum so viele Kinder Schwierigkeiten im Leben haben. Es hängt mit der Schulbildung zusammen.

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Ich habe 1987 mein Abitur gemacht und stelle fest, es hat sich NICHTS weiterentwickelt, obwohl inzwischen wissenschaftlich erwiesen ist, dass diese Art zu Lernen mehr als kontraproduktiv ist für die Psyche und Motivation der Kinder . Kinder sind unsere Zukunft und es ist für mich unverständlich, wie schlecht wir sie schulisch auf das Leben vorbereiten, und wie wir nun über Jahrzehnte immer wieder die selben Fehler machen in der Schulbildung.

Wir „erziehen“ uns in unserer Leistungsgesellschaft, lauter unmotivierte, gleichgemachte Einzelkämpfer heran, die sich selbst nicht mehr spüren.

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Wie man Kinder & Jugendliche inspirieren kann – Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther:

http://youtu.be/SEa21m5IAKY

SchuleDesLebens

Dokumentarfilm:„Vertrauen ins Lernen“:

http://www.schule-des-lebens-hamburg.de/v­ertrauen-ins-lernen/

http://youtu.be/4Ud7SX7ZHdc

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Kinder inspirieren geht anders

13 Gedanken zu “Kinder inspirieren geht anders

  1. Ich fürchte solch intelligente Ansätze können in den Kultusministerien nicht bestehen. Ist es doch so ganz schick, weil der Bürger so wie er ist eigentlich auch gewollt ist.

  2. In Minute 56 läßt er jedoch die Katze aus dem Sack. Moderne Personalchefs wollen die, die dem Drill trotzdem entkommen sind mit guten Noten!! Er meint zwar damit Eigeninitiative, widerspricht sich jedoch dabei selbst. Denn unter den derzeitgen ungünstigen Faktoren auch das noch abzuklopfen ist schon ziemlich dreist. Hätte er auch einen 4er-Kandidaten genommen, der in diesen Displizinen besonders glänzt und nur leider das Pech hat ein praktisch lernender Lerntyp ist und daher nur in praktischen Displinien glänzt, wohl kaum!
    Genau das ist es warum ich die Experten so gerinschätze, sie bringen die Sache zwar auf den Punkt und hängen sich im gleichen Moment in die soeben kritisierte Leistungsspirale ein, und bevorzugen mal wieder die nicht frustrierten. Pech gehabt also.

  3. Ja, dieses Feld wird leider wegen des EURO-Betrugs medial kaum beachtet. Doch da braut sich was zusammen, das sehe ich zweifellos genauso. Dazu brauche ich jedoch keinen Professor, das erkenne ich mit blosem Auge. (Halloween, Koma-Saufen, Praktikantenstellen, kein Draht zu Jugentichen, Leistungsdruck durch Grundschulempfehlung, Förderung des entwicklungsbedingten Vorsprungs der Mädchen während der wichtigen Phase der Persönlichkeitsentwicklung) Gerade in der schwierigsten Phase in der Entwicklung der Jungs sollen sie durch gute Noten glänzen.

    • also ich brauche den Prof schon, auch wenn ich selbst die Problematik der Straße. aber Prof. G.Hüther formuliert das ganze so interessant, dass ich mir die Erklärungen sund um besser zu erklären. ER ist ein lebendes Beispiel das vorzumachen, wie man begeistert. Nur deswegen haben ich überhaupt einen einstündigen Vortrag ausgehalten:-))) und ja die Mädchenförderung muss aufhören oder gleichzeitig eine Jungs-förderung installiert werden

      • Nach 35 min erfuhr ich immer noch nichts Neues. Leistungsprinzip und Gewinnmaximierung sind extrem kontraproduktiv, dem bisher gesagten. Schulnoten fördern Klassenunterschiede, egozentrische Geistungshaltung, gefördert durch die MEM-Beschleuniger BIG Brother und Dschungelcamp etc., zerstören durch den Leistungsdruck Familienstrukturen und vor allem das Miteinander in einer Gesellschaft. Ich habe mich praktisch in allem wiedergefunden, weil ich auch in einer anderen Weise davon noch zusätzlich betroffen war. In Schavans Schulklassen werden schon die Ansätze von passiver zur aktiven Lernförderung im Keim erstickt (mehr Schulstoff bei immer größeren Klassenverbänden). Herr Prof. Hankel sagte dass das kostbarste Kapital unseres Landes das Humankapital ist. Wie unsere Regierungen darüber denken beweisen sie damit tagtäglich. Klassenverbände von maximal 10 Schülern sollten die Zielsetzung sein, bei maximaler Freiheit in der Belegung der Lernfächer. Ein Bildungspaket in Höhe der Rettungsschrime wäre da die richtige Antwort. Doch das wird heute ganz bewußt dem Markt der Privatschulen und Nachhilfeinstituten überlassen. (Ausquetschen bis der Saft der Schale fliesst.)

      • Es soll nicht teuer sein, dies umzusetzen, nicht die Schulen müssen umgebaut werden oder Klassen verkleinert, sondern anders ausgebiLdete Motivationshelfer müssen her, die die Kinder das Wissen sich aneignen lassen und sie begeistern kann, damit sie lernen wollen! da sind völlig andere Skills gefragt, als bei sogenannten Pädagogen heute, nämlich Empathie, Sprachgewandtheit, Begeisterungsfähigkeit , aktives Zuhören, Menschen, die die Kinder für voll nehmen und sie wertschätzen. wie da wohl ein Assessment aussehen würde ;-)) nicht einer der heutigen Lehrer würde bestehen!!

      • Na, ja stell dir das doch mal in einer heutigen Schulklasse vor. Ne das geht nur, wenn die Lernanforderungen verteilt und die Anzahl der zu beschulenden sinkt, während sich die Anzahl der Lehrer erhöht. Wieso müssen das eigentlich immer ausgebildete Pädagogen sein. Kann so etwas auch nicht mal ein Rentner oder Fachmann (im Rahmen eines staatlichen Auftrags, machen die Ausbilder eigentlich nicht einen ähnlichen Jobs, wieviele Personen gibt es mit der AEIVO) übernehmen? Nur mal so ein Gedanke.
        Hmm, das mit den teurer werden meine ich nur deshalb so, weil es die Bedeutung, die dieser Auftrag hat, einfach mehr Gewicht verleihen soll im Sinne von das muß es uns einfach wert sein.

      • Mehr Gewicht, höhere Prio, ja, auf alle Fälle. Nein, das sollen ja eben keine Pädagogen im herkömmlichen Sinne sein, es können
        auch auch Coaches sein, oder vom sozialen Skill her besonders gut geeignete Menschen, Hausfrauen, Rentner, usw, die Kenntnisse in dem Fach, das unterrichtet werden sollen, sind erstmal weniger wichtig als die Fähigkeit, Menschen zu begeistern, mitzureißen !!!das fachliche kann derjenige sich kurzfristig aneignen. Wenn ich zurückdenke, war mir das Fach bei meinem Lieblingslehrer egal, das hätte auch Mathe sein können, es war seine Art, mich vergessen zulassen auf die Uhr zu schauen.

    • Mal ganz konkret sollten die theorethischen Inhalte immer mit praktischen Beispielen begleitet werden, bei dem dann das eine oder andere Projekt daraus wird, das sich auch noch in verscheidene Gruppen aufteilen läßt. Das muß halt mal irgendwo umgesetzt werden in einem neuen Schulmodell. Aller Anfang ist schwer, besonders heute. Ich denke nur mal daran, wieviele allein durch das Nachvollziehen besser verstehen und lernen.

      • Nachvollziehen geht am Besten, wenn neues Wissen mit einer Handlung (mit Bewegung) verknüpft wird ( und wenn es ein Spaziergang ist) und wenn Neue Informationen selbstständig erarbeitet werden und nicht vorgebetet. D.H. SChüler sollen sich ruhug öfter mal selbst etwas erarbeiten, in den Bereichen, in denen das Möglich ist, bei Kurvendiskussionen in Mathe, wird es schwierig, aber mal ganz ehrlich, wer bitte braucht sowas für später, der nicht Mathe/Physik studieren will?? Ich brauchte das nie wieder, es war vertane Zeit. Andere Dinge wiederum hätte ich gerne schon früher gelernt, wie Komunikation, mehr über Erziehung, Kinder, über private Haushaltsführung, Grundlagen der Medizin und den Umgang miteinander, aber das braucht man ja nicht, nein…!

      • Stimmt, d.h. dass es schon frühzeitger Mechanismen geben muß, die den Schülern dabei helfen sich bereits auf eine bestimmte Richtung festzulegen um unnötigen Ballast im Lernstoff zu reduzieren. Doch betrachte das derzeitige System, da hängt es nicht nur von den Anlangen in der einzelnen Person ab, sondern auch vom den Eltern und deren Einkommen, dem Ausblidungs-, Studienplatzangebot, den örtlichen Gegebenheiten ab. Dennoch können die Weichen früher gestellt werden, wenn das Angebot in den Schulen breiter wird und die Noten nicht mehr allein ausschlaggebend sind. Ich denke da auch an eine geförderte und organisierte Unternehmensbeteiligung z.B. durch ein offeneres und qualitativ gutes Angebot an Praktikas für mehrere Klassenstufen. Diese Abschöpfmentalität kommt nicht von ungefähr, sondern durch die Teilung der Verantwortlichkeiten. Meckern über die mangelnde Reife der Schulabgänger, aber wenig selbst dafür tun. Wie soll das gehen? Ausbildung soll sich nicht rentieren sondern lohnen. Je mehr sich der Staat auf diesem Gebiet zurückzieht, desto verheeerender die Folgen daraus. Ich sehe darin einen direkten Zusammenhang an der Differenz zu Arbeitsplatzangebot und -suchenden. Von der Motivation ganz zu schweigen. Z.B. sind die Praktika so schlecht bezahlt, dass sie zur Nullrechnung für den Praktikanten verkommen oder noch schlimmer.

      • Nun, das, was ich aufzählte, Kommunikation, Wirtschaften, Med. Grundbildung, etc sollte nicht aufgrund einer frühzeitigen Weichenstellung als Fach unterrichtet werden,sondern für alle Kinder Pflicht sein. Ich sollte mich als Mensch, etwas mit meinem eigenen Körper und der Psyche auskennen, zumindest in Grundlagen. ich würde es dann eher Grundlagen Körperkunde nennen, inkl. Ernährungslehre. Die Weichen kann niemand anders stellen, als der Schüler selbst, und zwar nachdem er kreativ verschiedene Sachen ausprobieren durfte. Viele Schüler wissen mit 18 nicht, wozu sie Lust haben, haben keine Leidenschaft entwickeln können, begeistern sich für nichts und lernen dann schließlich irgendeinen Beruf, zu dem sie eigentlich gar keine Lust haben.

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