Mehr von Anna und Fynn (2)

Ich habe dieses Buch verschlungen!! Schade, dass es so wenige, wie Anna gibt.

Wer sind überhaupt Anna und Fynn??????

Der 19jährige Fynn (Der Autor) hat die 6 jährige Anna
spätnachts in einem Londoner Hafenviertel aufgelesen. Damit beginnt alles und Fynn, das Pseudonym für einen aus Irland stammenden Mathematiker, der seit langem schon in der Nähe Londons lebt, hat in drei Büchern seine Zeit und Erlebnisse mit Anna, die wirklich gelebt hat, niedergeschrieben.

Aus dem Buch: Mit kindlichen und unverdorbenen Augen bestaunt die 6 Jährige Anna die Wunder unserer Welt. Mit entwaffnenden Fragen und Antworten entlarvt sie das Gerede Grossen de Geschwätz, was die Großen so über Liebe, Gott und die Welt, Kirche und Schule denken und reden.
Ihr Draht nach oben zu Mister Gott ist unverfälscht. Für sie ist das Wichtigste von einem Menschen immer innen, nicht außen, und das Herz ist das meiste vom Körper.

Anna liebt einfach alles: Mister Gott und die Menschen, die Katzen und Hunde und Spinnen und Blumen und Bäume, und das mit ihrer ganzen Figur.

Und alle lieben sie, selbst der gottlose Zyniker Tom, dem Anna Augen und Herz und sogar das Tor zum Himmel öffnet. Anna ist ein Geschenk auf zwei Beinen, ein Engel, der viel zu kurz gelebt hat.

Mit 8 Jahren stürzt sie von einem Baum.
„Wetten, dass mich Mister Gott in seinen Himmel reinlässt?“, sagt sie als Letztes zu Fynn. Und der wettet nicht, weil er weiß, dass Anna recht hat wie immer.

Zitate:

„Mit lauter Hirn kommt man nicht weit rein in das Herz von ein Menschen.“

„Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, das ist viel wichtiger als das von draußen.“

„Sonnenschein ist schön, aber er macht alles so hell, dass man gar nicht weit sehen kann. Die Dunkelheit macht einen groß. So groß, dass die Finger bis an die Sterne reichen.“

„Die Menschen in der Kirche glauben, sie können Mister Gott ausmessen. Aber sie tun das immer nur von außen.
Richtig messen, ich meine die Stärke von Mister Gott, kann man nur ausmessen, wenn man in ihm drinnen ist.“
Tom: „Ich habe Gott so vergeblich gesucht wie eine Stecknadel im Heu.“
Anna: „Dann hast du ganz falsch gesucht. Mister Gott ist der Heuhaufen in der Stecknadel.“

WENN ICH STERBE … (von Anna)

Wenn ich sterbe,
Dann tu´ ich das selber.
Niemand tut es für mich.
Wenn es soweit ist,
Dann sag ich:
“Fynn, stell mich hin.“
Und dann guck ich rum.
Und dann lach ich.
Und dann fall ich hin
Und bin tot.

ich ging zum friedhof. ich wusste,dass es nur ein kleines holzkreuz gab und keinen grabstein. ich fand es erst nach einer stunde. ich atmete tief. das kreuz stand ein wenig schief, als sei es betrunken. die farbe blätterte ab, der name war noch leserlich:
ANNA
ich wollte lachen, aber man lacht nicht auf einem friedhof. aber ich musste lachen. ich lachte bis mir die tränen über das gesicht liefen. ich zerrte das kreuz heraus und warf es ins gebüsch.
„also gut mister gott“ lachte ich“du hast mich überzeugt guter alter mister gott. du bist manchmal ein bisschen langsam, aber irgendwann kommt alles in ordnung!“

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